Hamburger Symphoniker
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Seit über fünf Jahrzehnten sind die Hamburger Symphoniker, als eines der drei großen Hamburger Orchester, ein Klangkörper von nationaler und internationaler Strahlkraft. Dabei hat die Entwicklung des Orchesters gerade zur Jubiläumssaison 2007/2008 einen großen Schritt auf dem Weg in Richtung A-Orchester gemacht: Mit der Verpflichtung eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit, dem Briten Jeffrey Tate, als Chefdirigenten und der Aussicht auf den Status als Residenzorchester der Laeiszhalle geht das Orchester einer neuen Ära entgegen. Neben Symphoniekonzerten, den sommerlichen Rathauskonzerten „Open Air“ im Innenhof des Hamburger Rathauses, Kinderkonzerten und einer Kammermusikreihe haben die Hamburger Symphoniker durch neue Konzertprogramme und -formate ihren hohen Grad an Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Filmmusikkonzerte, Stummfilme mit Musik, Jeanskonzerte oder Opern-Galas in Verbindung mit literarischen Lesungen bringen immer mehr neues Publikum in die Konzerte. Weiterhin sind die Hamburger Symphoniker regelmäßig in der Hamburgischen Staatsoper zu hören (Oper und Ballett) und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater. Seit 1957 sind die Hamburger Symphoniker als Hausorchester fester Bestandteil der Eutiner Festspiele. Zahlreiche Tourneen, unter anderem nach Spanien, Italien, Polen und in die USA, machten die Hamburger Symphoniker zu Botschaftern ihrer Heimatstadt. Die Liste derer, die immer wieder gerne mit dem Orchester zusammen arbeiten ist lang. Dirigenten wie Andrey Boreyko, Philippe Jordan, Peter Ruzicka, Peter Schreier oder Stefan Sanderling und Solisten wie Elisabeth Leonskaja, Christian Tetzlaff oder Waltraud Meier sind immer wieder zu Gast. Seit der Saison 2009/2010 haben die Hamburger Symphoniker mit dem Chinesen Muhai Tang einen Ersten Gastdirigenten.
